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Energiespartipps

Energiespartipps

Neben der Wahl des richtigen Wärmeerzeugers spielt natürlich auch das Verhalten der Hausbewohner eine entscheidende Rolle beim Energieverbrauch. Im Alltag können Sie schon durch leichte Anpassungen von gewohnten Verhaltensweisen die Energiekosten erheblich senken.

Richtig lüften

Die richtige Lüftung spielt beim Beheizen von Gebäuden eine erhebliche Rolle. Moderne Neubauten kommen heute kaum ohne einen permanenten Luftwechsel aus – was den Einsatz von kontrollierten Lüftungssystemen notwendig macht. Doch auch im Altbau können diese Systeme für die nötige Frischluft und einen energieeffizienten Einsatz von Heizungen sorgen. Steht ein Lüftungssystem nicht zur Verfügung, so sollte Stoßlüftung für den notwendigen Luftmassenwechsel sorgen. Nach Möglichkeit sollten die Heizkörperventile dabei geschlossen werden.

 

Durch ein permanent gekipptes Fenster entweicht auch permanent die Wärme – und das kostet bares Geld. Diese Art des Lüftens führt außerdem zur Abkühlung der Wände, speziell des Fenstersturzes und der Leibungen, so dass hier Tauwasser und dadurch Schimmel entstehen können.

Möbel nicht direkt an die Wände stellen

Schränke, Schrankwände etc. behindern die Zirkulation der Luft im Raum. Stehen sie direkt oder zu dicht an den Wänden, so kann sich auch hier Feuchtigkeit niederschlagen. 4 bis 6 Zentimeter Abstand zwischen den Möbeln und der Wand sollten das verhindern.

DEN KÜHLSCHRANK OPTIMAL POSITIONIEREN

Platzieren Sie Ihren Kühlschrank möglichst nicht neben dem Herd oder neben der Heizung. Neben diesen Wärmequellen kann sich der Stromverbrauch leicht erhöhen, weil sie den Abtransport der Wärme aus dem Kühlschrankinneren möglicherweise behindern. 

Wasserdampfmengen reduzieren

Auch große Wasserdampfmengen können Probleme durch Tauwasser verursachen. Nach dem Duschen, Baden oder Kochen sollten die Räume daher möglichst gut gelüftet werden.

Gefrierschrank regelmäßig abtauen

Eisschichten im Gefrierfach, die dicker sind als 5 Millimeter, erhöhen den Stromverbrauch um bis zu 30 %. Mit regelmäßigem Abtauen können Sie also bares Geld sparen.

Richtige Regelung

Richtige und möglichst genaue Einstellung der Heizung ist bares Geld wert. Moderne Regelungen, z. B. mit einer Raumfernbedienung, schaffen wahre Vorteile. Es lohnt sich daher, beim Kauf einer neuen Heizung oder bei der Aufrüstung eines bestehenden Heizsystems auch diesem Thema etwas Zeit zu widmen.

Die Raumtemperatur senken

Bereits eine leichte Verringerung der Raumtemperatur kann zur erheblichen Einsparung von Heizkosten beitragen. Jedes Grad weniger spart ca. 6 % Energie ein: Im Wohnzimmer empfehlen wir eine Temperatur von 20 °C, im Schlafzimmer begünstigen dagegen bereits 18 °C einen gesunden Schlaf.

Energieklasse beachten

Bei allen elektrischen Geräten sollte auf eine möglichst günstige Energieklasse geachtet werden. Dies gilt für Kühlschränke, Waschmaschinen, aber auch für Umwälzpumpen der Heizungsanlage. Und ab dem Jahr 2015 regelt die Ecodesign-Richtlinie die Einstufung von Energieerzeugern in die Energieklassen.

Türen schließen

Die Türen zu weniger beheizten Räumen sollten geschlossen gehalten werden. Bleiben die Türen offen, so kann die erwärmte Luft in die anderen Räume strömen. Zusätzlich wird mit der warmen Luft Feuchtigkeit in die kühleren Räume gebracht, die sich an kalten Wänden und Fenstern niederschlägt.

Heizkurve richtig anpassen

Die richtige Einstellung der Heizkurve ist die Grundlage für eine energiesparende Beheizung der Räume. Weder überhitzt noch unterkühlt – doch je flacher die Kurve eingestellt ist, desto weniger Energie benötigt die Anlage.

Rollläden oder Vorhänge schützen vor Kälte

Für eine zusätzliche Energieersparnis sorgen heruntergelassene Außenrollläden oder zugezogene Vorhänge.

Heizung nie komplett abschalten

Wenn Sie das Haus verlassen oder sich schlafen legen, sollte die Heizungsanlage in den Absenkbetrieb gehen – d. h., die Raumtemperatur sollte dann niedriger sein als bei Ihrer Anwesenheit im Haus. Schalten Sie die Heizung jedoch nie ganz aus. Die Räume sollten nicht vollständig auskühlen, denn die Wiederaufheizung kostet viel mehr Energie, als wenn man die Räume im Absenkbetrieb beheizt.

Fenster und Türen richtig einbauen

Werden Außentüren oder Fenster erneuert, so ist der richtige Einbau unter Berücksichtigung der EnEV und der DIN 18355 unablässig. Der dampfdiffusionsoffene Einbau sorgt für Dichtigkeit auf der einen und schützt vor Bauschäden auf der anderen Seite.

Standby-Verluste reduzieren

Schalten Sie alle Geräte, die nicht permanent mit Strom versorgt werden müssen, komplett ab – und trennen Sie sie vom Netz. Im Durchschnitt lassen sich so – je nach technischer Ausstattung eines Haushaltes – zwischen 30 und 90 Euro/Jahr einsparen.

Sparsame Lichtquellen nutzen

Glühbirnen sind out. Energiesparlampen oder gar LED-Beleuchtung sorgen für eine satte Ersparnis bei den Stromkosten.