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Wärmepumpen:

Effizient auch im Gebäudebestand

VOM FRAUNHOFER-INSTITUT GETESTET UND BESTÄTIGT

Dass elektrisch betriebene Wärmepumpen auch im Gebäudebestand effizient eingesetzt werden können, bestätigt jetzt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE – anhand von Feldtests der vergangenen zwölf Jahre.

Im Neubau-Segment

gesetzter Wärmeerzeuger

Elektrisch betriebene Wärmepumpen machen im Neubau schon seit Längerem eine gute Figur. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 37% aller neu errichteten Wohngebäude mit Anlagen  ausgestattet, die Umweltwärme oder Geothermie nutzen. Klar in Führung lagen hier Luft/Wasser-Wärmepumpen mit 37.745 verbauten Systemen gegenüber den Geothermie-Systemen mit 8.973 Einheiten.

Langzeittest-Ergebnisse sprechen

für Luft/Wasser-Wärmepumpen auch im Bestand

In einem aktuellen Test stellte das Fraunhofer Institut zudem fest, dass Luft/Wasser-Wärmepumpen durchaus auch in der Modernisierung erfolgreich eingesetzt werden können. Denn die Effizienz dieser Technologie ist in den vergangenen 10 Jahren deutlich angestiegen - um rund 20 Prozent.

Im aktuellen Test mit Wärmepumpen wurden Gebäude untersucht, deren Baujahr zwischen den Jahren 1950 und 1995 liegt. Die Gründe für die signifikante Effizienzsteigerung sind mehrschichtig: Einerseits haben die Hersteller die Wärmepumpentechnologie weiterentwickelt. Andererseits wurden die Installationen und Wärmeübergabesystemen verbessert. Die mittleren Jahresarbeitszahlen der Luft/Wasser-Wärmepumpen liegen bei den 15 gemessenen Anlagen zwischen 2,5 und 3,4. Ein umfassend saniertes Gebäude erreichte eine Jahresarbeitszahl von 4,1.

Ausblick in die nahe Zukunft

sauberer Wärmeerzeugung

Dr. Marek Miara, Koordinator Wärmepumpen am ISE sieht in der Wärmepumpentechnologie noch mehr Potential: "Wärmepumpen werden sich zur künftig wichtigsten Heiztechnik in Deutschland entwickeln. Im Jahr 2050 sollen sie 65 bis 90 Prozent der Niedertemperaturwärme in Gebäuden bereitstellen." (Quelle: www.enbausa.de,)

Auch die Denkfabrik Agora verspricht der Wärmepumpe eine positive Weiterentwicklung, z.B. in der Studie "Wärmewende 2030. Schlüsseltechnologien zur Erreichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele im Gebäudesektor". Klimaschutztechnisch sollten hier bis zum Jahr 2030 die Ölheizkessel weitestgehend durch Wärmepumpen ersetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen empfiehlt Agora ausdrücklich den Einsatz von Wärmepumpen im Gebäudebestand - ggf. mit Spitzenlastkesseln, die noch fossil betrieben werden.

Monovalent oder monoenergetisch

im Gebäudebestand heizen

Mit den modernsten Wärmepumpen-Technologien von Mitsubishi Electric lässt sich zuverlässig auch ohne einen Spitzenheizkessel mit einer Wärmepumpe im Gebäudebestand heizen. Je nach Gebäudesituation ist hier oft eine monovalente Wärmepumpenauslegung möglich. Das heißt, die Wärmepumpe liefert ausreichend Heizleistung ohne einen zusätzlichen Kessel oder den Einsatz eines Elektroheizstabs.

Oft macht es jedoch - auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten - Sinn, die Wärmepumpenanlage im Gebäudebestand monoenergetisch auszulegen. In diesen Fällen kann oft auf eine Wärmepumpe mit geringerer Heizleistung zurückgegriffen werden. An wenigen, besonders kalten Tagen, schaltet dann auch der Heizstab hinzu. Da dies aber nur sehr selten passiert, ist das in der Gesamtkostenbetrachtung oftmals eine sehr gute Lösung.