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Der Zweck bestimmt das Mittel

Warum es nicht das eine richtige Kältemittel gibt

Ohne Kältemittel keine Wärmepumpe: Es wird vom Verdichter angesaugt und komprimiert. Dabei steigen seine Temperatur und sein Druck stark an. Im Verflüssiger gibt es dann seine Wärme an das Heiz- oder Warmwassersystem ab. Für die Wärmepumpe ist das Kältemittel so wichtig wie jedes andere Bauteil.

 

Worauf es ankommt

Kein Kältemittel gleicht dem anderen. Die physikalischen Eigenschaften wirken sich direkt auf die Konstruktion des Verdichters aus. Im Betrieb beeinflusst die Kältemittelwahl die Einsatzmöglichkeiten und auch die Effizienz des Systems. Ein Universalkältemittel, das unter allen Bedingungen funktioniert, gibt es schlicht und einfach nicht.
Daher ist es sinnvoll, auf eine Wärmepumpe zu setzen, deren Kältemittel optimal zur Anwendung passt. Die entscheidende Frage ist: Was soll das System leisten? Denn durch ein passendes Kältemittel lassen sich unter anderem die Langlebigkeit der Anlage, die Effizienz und die Betriebskosten positiv beeinflussen.

Diese Heißwasser Wärmepumpe mit R744 liefert Trinkwarmwasser mit bis zu 90°C für Mehrfamilienhäuser. Hotels, etc.

Mitsubishi Electric setzt bei Wärmepumpen auf folgende Kältemittel

 

R410A

  • ist stark verbreitet
  • bietet exzellente Eigenschaften beim Wärmeübergang in Verdampfer und Verflüssiger
  • kann flexibel eingesetzt werden (z. B. im Gewerbe), weil Kältemittelleitungen lang ausgelegt werden können

R32

  • ermöglicht hocheffiziente Wärmeübertragung, weil es ausgezeichnete thermodynamische Eigenschaften besitzt
  • verfügt über einen relativ niedrigen GWP-Wert
  • wird häufig in Klimaanlagen und kleineren Wärmepumpen eingesetzt

R744

  • steht für Kohlenstoffdioxid (CO2)
  • hat eine hohe volumetrische Kälteleistung
  • verfügt über positive Wärmeübertragungseigenschaften
  • wird oft zur Kühlung in Industrie und Gewerbe eingesetzt
  • eignet sich hervorragend zur Trinkwassererwärmung, da sehr hohe Temperaturen erreicht werden können