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Collage WP und Hydro + Geodan WP

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Vorteile der einzelnen Wärmepumpen-Arten

 Wärmepumpen machen Umweltwärme nutzbar. Das Grundprinzip ist immer gleich. Dennoch unterscheiden sie sich je nach Wärmequelle deutlich. 

Flexibilität im Aufwind: Luft/Wasser-Wärmepumpen

Luft/Wasser-Wärmepumpen heizen mit Energie aus der Umgebungsluft. Eine Außeneinheit entzieht der Luft Wärme und transportiert sie über einen Kältemittelkreislauf ins Gebäude. Dort wird sie über die Inneneinheit an das Wärmeverteilsystem abgegeben. Das schafft überzeugende Vorteile:

  • Günstige Anschaffungskosten
  • Geringer Installationsaufwand
  • Keine Genehmigungen
  • Hohe Effizienz
  • Zuverlässig selbst bei geringen Außentemperaturen
  • Förderfähig – vor allem in der Heizungssanierung

Luft/Wasser-Wärmepumpe sind seit Jahren die populärste Form der Wärmepumpen in Deutschland. Sie verzeichnen jährliche Wachstumsraten von ca. 9 % (2019) und machen 72 % der eingesetzten Wärmepumpen aus.


Nachhaltig mit Tiefgang: Erd-Wärmepumpen

Erd-Wärmepumpen nach dem Sole/Wasser-Prinzip bestehen nur aus einem Innenmodul. Es wird im Gebäude (meist im Keller) platziert und mit einem sogenannten Erdkollektor verbunden. Dieser Kollektor wird unterirdisch verlegt. Möglich ist ein Flächenkollektor in geringer Tiefe (ca. 1,5 m) oder ein Tiefenkollektor mit einer Bohrung von ca. 80 bis 100 m. Durch den Kollektor zirkuliert ein Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf, das dem Erdreich Energie entzieht. In der Wärmepumpeneinheit wird diese Energie in das Wärmeverteilsystem abgegeben. Die Vorteile der Erd-Wärmepumpe sind:

  • Hoher Wirkungsgrad dank konstanter Temperatur der Wärmequelle
  • Im Sommer auch für passive Kühlung nutzbar
  • Meistens förderfähig im Neubau und im Gebäudebestand
  • Äußerst leiser Betrieb

Erd-Wärmepumpen machen 28 % des Marktes aus, ihre Absatzzahl wächst aktuell um 2 % pro Jahr.