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WÄRMEPUMPEN-HEIZUNG – PROGNOSE BIS 2050

EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT DER WÄRMEPUMPE

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) untersucht in regelmäßigen Abständen die Entwicklungspotentiale der Wärmepumpentechnologie. Im Abstand von einigen Jahren legt der Verband eine fundierte Einschätzung zur Marktentwicklung der Wärmepumpe vor. Ein wesentlicher Bestandteil der Studie zeigt Entwicklungsszenarien, die sich an den laufenden Marktgegebenheiten und der möglichen politisch-wirtschaftlichen Entwicklung der kommenden Jahre orientieren.

Prognose bis 2050

Die aktuelle Studie 2018 beinhaltet eine Prognose für den Wärmepumpenmarkt in zwei Szenarien, die bis in das Jahr 2050 reichen. Auch wenn beide Szenarien eine positive Entwicklung der Wärmepumpe als Wärmeerzeuger in der deutschen Heiztechniklandschaft sehen, so entwickeln sich diese Szenarien mit unterschiedlicher Dynamik. Der Grund dafür liegt in den getroffenen Annahmen zur Entwicklung des politisch-wirtschaftlichen Rahmens der kommenden Jahre. Im Szenario 2 sieht dieser Rahmen deutlich wärmepumpenfreundlicher aus als im Szenario 1.

Die konservative Sicht

Heute verrichten in Deutschland ca. 1 Mio. Wärmepumpen ihren Dienst in der Wärmeerzeugung. Unter Beibehaltung der heutigen Rahmenbedingungen sieht der BWP einen jährlich höheren Zuwachs an neuen Geräten, der im Jahr 2023 bei ca. 100.000 neuen Wärmepumpen pro Jahr und 2046 bei ca. 200.000 Wärmepumpen pro Jahr liegen kann. Insgesamt würden zum Ende der Prognoseperiode in Deutschland ca. 3,7 Mio. Wärmepumpen verbaut sein.

DIE PROGRESSIVE SICHT

Die Zahlen der konservativen Sicht würden die geplanten Klimaschutzziele nur in einem sehr geringen Umfang stützen. Unter der Voraussetzung weiterer Anreize im Bereich der strombasierter Wärmeversorgung würde die Wärmepumpentechnologie schneller zur führenden Heiztechnologie avancieren. In diesem Szenario käme die Effizienztechnologie bis zur Mitte des Jahrhunderts auf einen Marktanteil von ca. 47 Prozent, d.h. jeder zweite Wärmeerzeuger wäre eine Wärmepumpe.