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Meistgewählter

Wärmeerzeuger

Auf Platz 1 im Neubau

Lange Zeit dominierten erdgasbetriebene Heizkessel die Wärmeerzeugung in Deutschland. Doch das ist Vergangenheit. Seit 2017 werden zur Beheizung neu genehmigter Wohngebäude mehrheitlich Wärmepumpen eingesetzt. Eine Entwicklung, die sich aus vielerlei Gründen fortsetzt. 

Fossile Vergangenheit

Erst Kohle, dann Heizöl und anschließend Erdgas: In der Vergangenheit dominierte jeweils ein Energieträger die Versorgung neuer Wohngebäude. Doch schon längst gehören Kohleöfen nicht mehr zu den favorisierten Wärmeerzeugern. Auch der Einsatz von Heizölkesseln in neuen Gebäuden ging immer weiter zurück. Stattdessen stieg bis 2015 mit der Popularität der Gas-Brennwerttechnik vor allem der Anteil der mit Gas betriebenen Heizkessel im Neubausektor auf über 53%.

Umweltschutz ändert die Vorgaben

Eines der wichtigsten Ziele beim Umweltschutz ist die Senkung der CO2-Emissionen. Und das betrifft auch den Gebäudesektor mit seinen Wärmeerzeugern und Warmwasserbereitern. Die Anforderungen an die Gebäude und die eingesetzten Technologien sind hinsichtlich der Energieeffizienz gestiegen. Hier spielt z.B. die EnergieEinsparVerordnung (EnEV) eine wichtige Rolle. Denn sie zeigt auf, dass der Einsatz besonders energieeffizienter Lösungen wie Wärmepumpen erheblich zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen.


WÄRMEPUMPEN SEIT 2017 GANZ VORNE

2015 lag der Anteil der Wärmepumpen bei den Baugenehmigungen von Wohngebäuden bei 31,2 %. Innerhalb weniger Jahre ist er 2019 auf 45,9 % gestiegen. Damit ist die Wärmepumpe die meistgewählte Technologie. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Nur mit der Wärmepumpe lassen sich die EnEV-Vorgaben an den Primärenergiebedarf des Gebäudes ohne zusätzliche Anlagentechnik realisieren.

EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT

Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Denn neben Umweltaspekten und gesetzlichen Anforderungen spielen auch wirtschaftliche Überlegungen eine wichtige Rolle. Die CO2-Abgabe wird in den kommenden Jahren u.a. Heizöl und Erdgas zunehmend belasten. Zudem kommen attraktive Fördergelder beim Einsatz der Wärmepumpentechnologie ins Spiel. Und auch in Puncto SmartGrid wird die Wärmepumpe eine bedeutende Rolle einnehmen. Auch ein Punkt, der weitere Vorteile für den Nutzer bringen wird.